Risikosteuerung

Risikosteuerung

Wie funktioniert das Risikomanagement einer Versicherung?

Was ist die Kernaufgabe des Enterprise Risk Managements?

Jede unternehmerische Entscheidung ist mit Risiko verbunden. Bewusste unternehmerische Risikonahme ist kalkuliertes Handeln mit der Erwartung auf einen Gewinn unter Akzeptanz eines möglichen Schadens beziehungsweise Verlusts im negativen Fall.

Die Kernfrage unseres Enterprise Risk Managements ist damit klar: Trägt eine unternehmerische Entscheidung zur Wertsteigerung der Baloise bei und was ist das beste Verhältnis zwischen erwartetem Ertrag und eingegangenem Risiko? Hierzu verwenden wir eine Risikosteuerung, die einheitlich und übergreifend auf die Hauptthemen der Baloise antwortet und das Unternehmensprofil mitgestaltet.

Was sind dies für Themen?

Das sind zunächst abstrakte Themen in Bezug auf den «Risikoappetit», wie zum Beispiel folgende Fragen:

  • Welches Ergebnis will die Baloise als Ganzes und/oder welches Ergebnis wollen die einzelnen Länder erzielen?
  • Welche Ergebnisschwankungen sind von Jahr zu Jahr gestattet?
  • Welche Risiken sind wir bereit einzugehen und welche Risiken akzeptieren wir nicht?
  • Hat die Baloise genug Kapital, um ihr Geschäft zu betreiben? Dann kümmern wir uns aber auch unmittelbar um konkrete Geschäftsvorgänge.
Portrait Stephan Nölker

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Stefan Nölker

ist seit seinem Eintritt in die Baloise 2004 Chief Risk Officer der Baloise Group.

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Risikosteuerung dient der Wertsteigerung der Baloise

Grafik Enterprise Risk Management einer Versicherung

Das Risikomanagement scheint in viele Geschäftsvorgänge involviert zu sein …

Ja, hier untersuchen wir stets das Verhältnis von Mehrertrag zu erhöhtem Risiko. Dabei leiten uns zum Beispiel die Fragen, welche Industrie- beziehungsweise Versicherungssparte die günstigste erwartete Prämien-Schaden-Relation für die Zukunft zeigt oder welches Lebenprodukt unter den anhaltenden Tiefzinsbedingungen noch attraktiv ist. Ausser­dem prüfen wir, welches Versicherungsgeschäft die Baloise selbst behalten kann beziehungsweise ab welcher Schadenschwelle wir Rückversicherer ins Boot holen müssen. Auch beim Ermitteln des idealen Mixes bei Kapitalanlagen spielt das Risikomanagement eine tragende Rolle. Ziel ist es, im Lebengeschäft durch eine ausgewogene Investition in Obligationen, Aktien und Liegenschaften die nötige Mindestrendite mit dem besten Risiko-Ertrag-Verhältnis zu erreichen.

Schliesslich prüft das Risikomanagement zudem bei jeder Akquisition, ob eine fremde Versicherungsgesellschaft als Kaufobjekt unseren Mindestergebnisanforderungen genügt. Zur Beantwortung all dieser Fragen stellen wir Modelle, Methoden und Berechnungen zur Verfügung und nehmen aktiv am Prozess – zum Beispiel in Investmentgesprächen und im Einkauf der ➯ Rückversicherung – teil.

Risikomanagement und Risikosteuerung sind aber nicht nur die Angelegenheit einer Abteilung. Vielmehr lebt jeder Mitarbeiter des ganzen Unternehmens diese Ideen und Konzepte und macht die Baloise damit erfolgreich.

«Enterprise Risk Management»

Das Enterprise Risk Management (dt.: unternehmensweites Risikomanagement) ist die notwendige Basis für das Geschäfts­modell und somit auch für den Erfolg der Baloise.

Belohnt wird unser effizientes Enterprise Risk Management mit der Note «Strong» der Ratingagentur Standard & Poor’s. Damit gehört die Baloise zu den 15 % besten Versicherungen der Welt.

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Solvenzanforderungen

Welchen regulatorischen Herausforderungen muss sich eine Versicherung stellen?

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Anlagenmanagement

Was zeichnet das Anlagenmanagement einer Versicherung aus?

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Marke

Welche Werte und Leistungen stehen hinter der Marke Baloise?

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