Gestern Baloise, heute WM | 20. Juli 2017

© Swiss Swimming

Maria Ugolkova (27) steht zur Zeit als beste Schweizer Schwimmerin in den Disziplinen 200m und 100m Kraul und 200m Vierlagen bei der WM in Budapest am Start. Neben ihrer Sportkarriere ist die studierte Wirtschaftswissenschaftlerin als vertriebstechnische Unterstützung bei der Baloise tätig.

Geboren und aufgewachsen in Moskau ist sie mit ihrer Mutter mit 16 Jahren in die Schweiz nach Lugano gezogen. Es war auch ihre Mutter, die sie anfänglich als persönliche Trainerin unterstützte. Seit 2003 nimmt Maria an Wettkämpfen teil; wie an den Olympischen Jugendspielen (noch für Russland am Start) und diversen Junioren-EM und -WMs. Für die Schweiz geht sie seit 2015 an den Start wie beispielsweise an der WM in Kasan (Russland) und vergangenes Jahr an den Olympischen Spielen in Rio.

Maria, wie bist Du in Russland zum Schwimmsport gekommen?

Meine Eltern sind Schwimmlehrer gewesen, dadurch wurde mir das sozusagen in die Wiege gelegt. Mit fünf Jahren habe ich an meinem ersten Wettkampf teilgenommen. Das waren damals 50 Meter. Ich weiss noch, wie glücklich und stolz ich nach diesem ersten Wettkampf war!

Wie sieht aktuell eine typische Trainingswoche aus?

Ich trainiere täglich im Schnitt zweimal zwei Stunden im Wasser und mache dreimal die Woche 60-90 Minuten Krafttraining im Fitnesscenter. Am Sonntag ist mein Ruhetag, da ist Entspannung angesagt.

Wie motivierst Du Dich über die Jahre immer wieder zu dieser Disziplin?

Das Schwimmen ist meine Leidenschaft. Meiner Meinung nach ist das auch die beste Motivation: nämlich zu lieben, was man macht. Auch liebe ich das Element Wasser über alles, darin fühle ich mich pudelwohl. Hinzu kommen natürlich die tollen Resultate bei den internationalen Wettkämpfen. Das spornt mich zusätzlich an.

Startest Du bei einem Wettkampf in einer Lieblingsbahn?

Tatsächlich ist es so, dass die Bahnen bei den Wettkämpfen zugeteilt werden. Am besten sind die Bahnen 3 bis 5 – die zentralen Bahnen. Dann sieht man links und rechts, was die Konkurrenten gerade machen bzw. wie weit sie von einem weg sind. Dann lege ich noch einen Zahn zu!

Worauf freust Du Dich am meisten bei der anstehenden WM in Budapest?

Ich freue mich unglaublich fest auf den Wettkampf. Gegen die besten Athleten der Welt antreten zu können ist eine ausserordentliche Ehre. Da möchte ich mindestens das Halbfinale in meinen drei Disziplinen erreichen.

 

Wir drücken Maria fest die Daumen und wünschen ihr viel Erfolg!

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