IV-Arbeitsplätze: Reintegration ermöglichen | 31. März 2017

Mitarbeiterin erklärt Arbeitskollege etwas am Laptop

Die Rolle der Unternehmen in der Gesellschaft hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Vom ausschliesslich gewinnstrebenden Arbeitgeber hin zum aktiven Teilnehmer in der Gesellschaft. Denn Einfluss haben und erfolgreich am Markt zu agieren bedeutet für den Arbeitgeber auch, sich seiner Verantwortung bewusst zu sein und diese zu übernehmen.

IV-Arbeitsplätze als Brückenangebot

Die Basler Versicherungen Schweiz nimmt diese Rolle ernst. Seit 2011 bietet sie gemeinsam mit der Invaliditätsversicherung der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft Arbeitseinsätze für IV-Rentenbezüger. Damit teilt die Basler das Anliegen der IV "Weg von der Rente – hin zum Erwerbslohn" und hat deshalb freiwillig IV-Arbeitsplätze als Brückenangebot geschaffen. IV- Bezüger erhalten damit einen Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt und damit wieder auch die Möglichkeit auf ein selbstständiges Leben.

Die Basler Schweiz möchte mit gutem Beispiel vorangehen, damit andere Unternehmen den Nutzen erkennen und sich ebenfalls engagieren. Folgerichtig nicht zuletzt aus dem Verständnis heraus, das Gleichgewicht zwischen Prämienzahlern und Leistungsbezügern aufrecht zu erhalten, indem sich die Wirtschaft vermehrt um die Wiedereingliederung erkrankter Menschen kümmert.

Vielschichtige positive Auswirkungen

Ebenso ist die Aufnahme einer zu reintegrierenden Person oft positiv für das gesamte Team. "Das neue Teammitglied stärkt den Zusammenhalt und die Empathie zwischen den Mitarbeitenden und wirkt sich oftmals sinnstiftend aus", erläutert Jaqueline Schreiber, Leiterin Betriebinternes Gesundheitsmanagement der Basler.

Gleichwohl müssen sich Unternehmen auch bewusst sein, dass Reintegration eine intensive Betreuung und enge Begleitung voraussetzt. Dies bedeutet vor allem, sich für die Betroffenen Zeit zu nehmen. Es handelt sich bei den Stellen um Trainingsarbeitsplätze. Die Anforderungen sind entsprechend auch anders, da es in erster Linie nicht um die Arbeitsleistung per se geht, sondern um das erfolgreiche Wiedereinführen in den Arbeitsalltag. Von einem reinen "Schonarbeitsplatz" ist jedoch längst nicht die Rede. "Unsere Aufgabe ist es, den Betroffenen die Realität zu spiegeln und den Teilnehmenden aufzuzeigen, wie ihre Leistung und ihr Verhalten auf uns wirken", so Jaqueline Schreiber weiter.

Das Konzept hat sich als sehr erfolgreich bewährt. Bisher konnten 36 Personen bei der Wiedereingliederung unterstützt werden. 

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