Politiker aus Leidenschaft | 7. Dezember 2017

Portrait Roger Gradl, der mitten in Frenkendorf steht.
© nicole pont

Roger Gradl, Verkaufstrainer im Ausbildungszentrum der Baloise, engagiert sich nebenberuflich als Gemeindepräsident der Gemeinde Frenkendorf. Der selbst deklarierte "Berufsfrenkendörfer" erzählt uns im Interview von seiner Leidenschaft für seine Gemeinde.

Roger, Du bist seit 2008 Gemeinderat und seit 2016 sogar Gemeindepräsident der Gemeinde Frenkendorf. Was gefällt Dir an diesem Amt am besten?

In erster Linie begeistern mich die Vielseitigkeit meiner Aufgaben, die abwechselnden Herausforderungen und die unzähligen Begegnungen mit teils völlig unterschiedlichen Menschen.

Welches sind die grössten Herausforderungen, denen Du in Deiner Rolle als Gemeindepräsident momentan begegnest?

Naja, der Job eines Gemeindepräsidenten ist grundsätzlich schon Herausforderung genug. Sehr fordernd ist es immer wieder, den manchmal unterschiedlichen Ansprüchen und Bedürfnissen von Einwohnern, KMU, Politik, Verwaltung und Behörden bestmöglich gerecht zu werden. Dabei immer mich selbst zu bleiben und mich nicht zu verbiegen ist extrem herausfordernd.

Du arbeitest als Verkaufstrainer im Ausbildungszentrum der Baloise und engagierst Dich gleichzeitig seit vielen Jahren als Politiker in Deiner Gemeinde. Wie vereinbarst Du diese beiden Rollen im Alltag?

Nun, es gelingt mir mal gut, mal weniger gut. Zuerst kommen ganz klar meine rund 100 Schulungstage mit unseren Kundenberatern. Um diese Termine herum versuche ich die beiden Rollen bestmöglich zu verbinden. Statt im Ausbildungszentrum oder im Home-Office arbeite ich dann eben quasi stundenweise vom Gemeinde-Office aus. Eine Sitzung als Gemeindepräsident, dann wieder Mails beantworten, oder Unterlagen für die Baloise vorbereiten. Bis jetzt klappt es meist ganz gut, auch wenn ich manchmal  an meine Grenzen stosse. Wichtig ist einfach, dass man das, was man tut, gerne macht. Ausserdem muss trotz allem auch Platz da sein für Privates, Familie, Sport und Freizeit, sonst fehlt die Balance.

Welche Unterstützung erhältst Du von der Baloise als Arbeitgeberin bei der Ausübung Deines nebenberuflichen politischen Amtes?

Grundsätzlich spüre ich, dass es die Baloise schätzt, wenn sich Mitarbeiter in der Freizeit engagieren. Ein jährliches Mandatsträgertreffen zeigt zum Beispiel die Wertschätzung gegenüber all denjenigen, die bei der Baloise arbeiten und ein politisches Amt ausüben. Mein Arbeitspensum konnte ich etwas reduzieren. Zudem erhalte ich von meinen Vorgesetzten und Arbeitskollegen in der Ausbildung ebenfalls tolle Unterstützung, wenn es terminlich mal wirklich eng wird.

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