Von der Baloise zum Profivertrag | 31. Mai 2017

Pedro dribbelt an zwei Gegnern vorbei

Pedro Pacheco Seabra, der Neuzugang beim FCB, steht kurz vor der Lehrabschlussprüfung als Büroassistent bei der Baloise. Wie er die Anforderungen aus Schule, Job und Profi-Fussballkarriere unter einen Hut bekommt, erzählt er im Interview.

Pedro, Du hast kürzlich einen Profivertrag beim FCB abgeschlossen. Wusstest Du denn schon immer, dass Du Fussballer werden wolltest?

Fussball hat für mich spielerisch angefangen. Ich verbrachte die ersten Jahre meiner Kindheit in Portugal, da spielten wir immer mit den anderen Kindern auf der Strasse. Wir hatten einfach Spass daran. Natürlich himmelten wir die Profifussballspieler wie Cristiano Ronaldo an, aber die waren so weit weg, dass man sich das als Kind gar nicht vorstellen konnte. Erst als ich mit 10 Jahren in die Schweiz kam, begann ich ins Fussballtraining zu gehen. Mir machte es nach wie vor Freude und ich wurde schnell zum Captain. Das eine folgte dann dem anderen und ich kam zum FCB: U17, U18 und U21. Schliesslich folgte jetzt der Profivertrag, worüber ich mich unglaublich freue. Dass sich das alles so entwickeln würde, konnte ich mir damals nicht erträumen. Trotz allem ist mir wichtig, dass ich meine Grundausbildung abschliesse, bevor ich mich ganzheitlich dem Profifussball widme.

Du bist Sportlernender bei der Baloise. Solche Lehrstellen ermöglichen den Auszubildenden parallel zur beruflichen Bildung einer Leistungssportkarriere nachzugehen. Wie gestaltet sich dies in Deinem Alltag aus?

Mein Alltag ist recht "durchgetaktet": zwei Halbtage pro Woche bin ich in der Schule, ansonsten im Büro. Zudem habe ich täglich mindestens zwei Stunden Training. Dieses findet regelmässig auch morgens statt – das ist entsprechend so eingeplant, dass ich dann nicht arbeiten muss, um am Training teilnehmen zu können. Im Allgemeinen kann ich auf eine grosse Flexibilität von meinem Lehrbetrieb zählen – anders wäre beides nicht vereinbar. Jeder Lernende hat zudem eine Ansprechperson. Mit ihr rede ich regelmässig über meine aktuellen Aufgaben und über meine Entwicklung und bekomme die nötige Unterstützung für die Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung.

Was stellt für Dich denn die grösste Herausforderung dar?

Am Anfang war es für mich nicht leicht, auf Knopfdruck im jeweiligen Umfeld präsent zu sein. Insbesondere wenn Dich etwas belastet, sei es im Privaten, in der Schule oder wo auch immer; Du musst immer in der Lage sein, das auf dem Spielfeld hinter Dich zu lassen und alles zu geben. Beim FCB haben wir einen Mental Coach, der uns dabei unterstützt. Das war für mich wirklich wertvoll. Das ist Teil des Trainings und bringt mir auch im Schul- und Arbeitsumfeld sehr viel. Wenn ich jetzt auf dem Feld bin, kann ich alles andere ausblenden. Das gilt natürlich auch umgekehrt: um alles nebeneinander zu schaffen, muss man sich im richtigen Moment auf die jeweilige Aufgabe fokussieren können.

Worauf freust Du Dich am meisten in der nächsten Zeit beim FCB?

Jetzt kommt eine sehr spannende Zeit auf mich zu. Ich freue mich einerseits auf meine neuen Mitspieler: Mit erfahrenen Profis wie Delgado oder Suchý zu spielen bedeutet, dass man sehr gefordert ist und viel dazulernt. Dadurch steigert sich auch das eigene Spielniveau um einiges. Dasselbe gilt für die Gegner: Plötzlich steht man da einem Spieler gegenüber, den man bisher nur aus dem Fernsehen gekannt hat. Das ist am Anfang schon eine spezielle Erfahrung. Ich bin sehr gespannt darauf, den Profifussball kennenzulernen. Und natürlich darauf, weiter an den Herausforderungen, die mich erwarten, zu wachsen.

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