Von der Idee zum Produkt: Demo Day beim Startup Incubator F10 | 12. Dezember 2017

Gruppenbild der Absolventen des F10 Programms für Startups

Anspannung und Vorfreude liegen in der Luft, neugierige Besucher und Startup-Mitglieder drängen sich in der Limmat Halle in Zürich: Es ist Demo Day am F10. An diesem Tag treffen sich Startups, Unternehmensmitglieder (darunter auch knapp 30 Mitarbeitende der Baloise), potentielle Investoren und weitere Leute aus der Startup- und FinTech-Welt. Der Saal ist voll und die Plätze sind knapp. Für die Startups gilt es die Nerven zu bewahren, denn heute wollen sie sich vor allen beweisen und zeigen, was sie während sechs Monaten innerhalb des P2 Programmes des F10 erreicht haben.

Kern des P2 Programms ist es, vielversprechende Startups mit etablierten Vorreitern der FinTech Szene zu vernetzen. Zweimal im Jahr läuft im Rahmen des F10 ein solches Programm, an welchem internationale Startups unterstützt werden, Prototypen zu einem verkaufsfähigen Produkt zu entwickeln. Dabei agiert der F10 als Inkubator und Beschleuniger. Die selektierten Startups werden dabei von Mentoren und Coaches professionell betreut. Zudem werden sie von Experten aus der Finanzindustrie, wie etwa der Baloise, exklusiv beraten. Die Baloise hat als F10-Unternehmensmitglied so einen direkten Zugang zu Startups, die sich in ihrer Anfangsphase befinden. Sie kann von ihren Ideen, ihrer Dynamik und ihrem Entwicklergeist profitieren und mit ihnen gemeinsam Neues ausprobieren.

Der Beginn einer langen Reise

Aber machen wir mal einen Schritt zurück. Wie ist es eigentlich dazu gekommen, dass die Startups des F10 sich am Demo Day vor über 300 Leuten in Szene setzen dürfen? Der Eintritt in das P2 Programm wurde ihnen alles andere als leicht gemacht. Bei über 250 Bewerbungen musste zuerst die Spreu vom Weizen getrennt werden. Die eingegangenen Bewerbungen wurden durch Coaches geprüft und mit den von den Firmenkunden identifizierten Trends abgeglichen. Darauf folgten eine Videovorstellung und ein Speed-Dating mit den Coaches sowie Vertretern der Firmenkunden. Nach dieser letzten Runde wurden 15 Startups selektioniert, welchen den Zutritt zum F10 Programm gestattet wurde.

Man könnte denken, dass die schwierige Phase an dieser Stelle vorbei sei. Die Wahrheit ist jedoch, dass die Herausforderung zu diesem Punkt erst richtig anfing. Während dem Programm durchliefen die Startups fünf sogenannte Masterclasses. Jede Masterclass wurde dafür konzipiert, die Startups auf das nächste Niveau zu bringen. Um die Zielerreichung zu prüfen, wurden auch Meilensteine definiert, die von den Startups erreicht werden mussten. Wurde während der ersten Masterclass noch nach einem Customer Pain (Kundenbedürfnis) und  einer Value Proposition (einem Kundenwert) gesucht, so wurden bei der Halbzeit, sprich nach rund vier Monaten, bereits die Markteintrittsstrategie konzipiert und die regulatorischen Rahmenbedingungen geprüft. Heute sind die sechs Monate um und die Startups kaum wieder zu erkennen. Sie haben bereits erste Kunden, Kooperationen mit Unternehmensmitglieder des F10 und anderen Unternehmen und sind mit Inverstoren im Gespräch. Sie sind reif und bereit den Einstieg in die jeweiligen Märkte zu wagen.

Suche nach neuen Startups

Für F10 bedeutet dies, dass es an der Zeit ist, die besten Finanz-, Versicherungs- und Regulierungs-Startups für das nächste Programm zu finden. Im März 2018 wird F10 mit dem dritten "Batch" des P2 Programmes starten. Die Einschreibung ist bereits offen, jedoch nicht mehr lange. Wenn Du das Gefühl hast, dass Deine Startup-Idee Potential hat und jemanden kennst, der sie mit Dir umsetzen möchte, dann bewirb Dich bis am 15. Dezember 2017. Weitere Informationen findest Du auf der Seite von F10:

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